Liebe Leute,
ich hatte mal wieder Langeweile und Zeit zum Nachdenken. Als ich Jessi und Pascal beim skypen erzählte, wie zugekleistert mein Zimmer vor ein paar Jahren war(Twilightposter) fragten sie mich, ob mir das nicht peinlich sei. Und ich muss ganz ehrlich sein, es ist mir nicht peinlich. Wieso auch? Ich mein, gut, es war ein wenig seeeeehr doll. Aber es war eine Phase und aus dieser Phase bin ich raus, ich habe damit abgeschlossen. Außerdem stelle ich mir die Frage, was einem auf lange Sicht wirklich peinlich sein sollte. Sollte man nicht zu dem stehen, was man mal gemacht hat, egal wie bekloppt es einem im Nachhinein erscheinen mag? Anders ist es, wenn man einen Fehler gemacht hat, den kann man später eventuell bereuen. Dennoch meine ich, dass man an beidem wächst und aus Taten lernt. Denn im Endeffekt sollte man das Leben so genießen, wie es ist. Viel zu schnell kann es vorbei sein. Und wenn man sich die meiste Zeit dieses kurzen Lebensprozesses damit versaut, weil man sich Gedanken über etwas macht oder sich für etwas schämt, hat man am Ende doch nichts gekonnt. Außerdem kommen wir hier eh nicht lebend raus, da sollte man jede Sekunde voll ausschöpfen.
Deshalb kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich zu meiner bescheuerten Art und Weise stehe. ich bin wie ich bin: bekloppt, verpeilt und sowieso total neben der Spur. Aber ich habe, größtenteils, Spaß am Leben.


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