Das sagte meine Oma heute zu meiner Mutter und mir. Sie erzählte uns, wie sie damals Holzmachen musste. Mit ner Handsäge, da man ja noch keine Motorsäge hatte. Und um erstmal dahin zukommen ist sie nicht mal eben bei jemanden ins Auto gesprungen sondern hat ihren Drahtesel, also ihr Fahrrad, gesattelt.
Und wenn man mal so überlegt, hat sie irgendwo Recht.
Früher, da musste man, egal wie alt man war, schwere körperliche Arbeit machen und den Erwachsenen bei der Stallarbeit helfen. Gut, das muss ich auch, aber die Arbeit ist ja nicht halb so schwer wie früher, da es ja allemöglichen technischen Geräte gibt.
Und wenn man mal bedenkt, mit wie wenig manch einer vor ca. 60 Jahren auskommen musste, komme ich mit ziemlich verwöhnt vor.
Es ist alles so einfach geworden. Und trotzdem jammern wir rum, wenn mal der Strom ausfällt und der Fernseher oder was auch immer nicht läuft. Wenn dann einer der älteren von den Zeiten ohne Strom erzählt, denken einige wahrscheinlich dass die Leute gelebt haben müssen wie im Dschungelcamp.
Am Montag haben Laura und ich darüber sinniert, dass wir im Alter nichts vorzuweisen haben werden. Im ersten Moment wollte ich Laura da nicht so Recht zustimmen, immerhin wird sie bald ein ganzes Jahr von zu Hause weg sein, dennoch muss ich ihr doch Recht geben.
Und mir wird klar, dass wir in einer Zeit leben, in der der Einzelne nur was Bedeutendes ist, wenn er möglichst viele Follower auf Twitter, Subscriber/Abonnenten auf YouTube oder viele Leser des Blogs haben. Wohin sind die Zeiten, in denen es etwas bedeutete, wenn du große, körperliche Fortschritte gemacht hast?
Trotzdessen möchte ich noch meine Arbeit des Tages präsentieren: Ein längst überflüssiges Video von meinem Besuch bei Schulzää
Bei dem Schwangersein habe ich mich abgelacht! :o
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